Vogelbeck

Foto: Jan von Lingen

Foto: Yvonne Guschke-Weinert

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Orgel

Foto: Jan von Lingen

Kindergottesdienst

Kindergottesdienst

Pastor-kreuzt

Foto: Jan von Lingen

„An was glauben wir noch, wenn wir anscheinend alles wissen können?“

Nachricht 28. Februar 2018

Veranstaltungsreihe „Religion, Wissenschaft, Literatur – Dreimal Lesch in Einbeck“

Harald Lesch ist vielen aus dem Fernsehen bekannt, wo er im ZDF eigentlich alles moderiert, was mit Wissenschaft zu tun hat. Lesch, wohin man schaut, sozusagen. Das ist allerdings nicht nur im ZDF so, sondern vom 8. bis 11. März auch in Einbeck. „Religion, Wissenschaft, Literatur – Dreimal Lesch in Einbeck“ heißt eine Veranstaltungsreihe der St. Alexandi Stiftung. Die bestreitet der Astrophysiker allerdings nicht allein, sondern gemeinsam mit dem Theologen Jürgen-Peter Lesch und Prof. CC Dipl.-Päd. Hans-Wolfgang Lesch.

Beide sind Cousins des „Fernseh-Leschs“ und in Einbeck aufgewachsen. Jürgen-Peter Lesch ist inzwischen Pastor in den Gemeinden Dassensen/Rotenkirchen und Wellersen sowie an der PGS Dassel und wirkte als Geschäftsführer zur Revision der Lutherbibel im Kirchenamt der EKD. Am Donnerstag, 8. März, um 19 Uhr wird er in der St. Marien-Kirche einen Vortrag zur „Bibelübersetzung damals und heute“ halten. Er geht dabei auf verschiedene Bibelübersetzungen ein, natürlich auch auf die Jubiläumsausgabe zum Luther-Jahr, an der er mitwirkte.

Prof. Dr. Harald Lesch ist am Samstag, 10. März, ab 19 Uhr zu Gast in der Münsterkirche. „Wissenschaft und Religion – ein Missverständnis?“ lautet sein Thema, bei dem es um eben diese beiden Säulen und ihre Bedeutung für das Menschsein geht. „An was glauben wir noch, wenn wir anscheinend alles wissen können?“, fragt der Professor an der Universität München.

Am Sonntag, 11. März, um 10 Uhr lädt dann Prof. Hans-Wolfgang Lesch zu einer „literarischen Predigt“ in die Münsterkirche ein. Er setzt sich mit der Bibel aus literarischen Gesichtspunkten auseinander und mit literarischen Texten, die auf die Bibel Bezug nehmen. Selbst viele moderne Texte wären ohne die Bibel nicht entstanden, behauptet der im In- und Ausland tätige Germanist.

Dreimal Lesch in Einbeck - mindestens einmal sollten all diejenigen dabei sein, die sich für das Spannungsfeld zwischen Glauben und Wissen, zwischen Bibel, Forschung und Literatur interessieren. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei, in den Veranstaltungen mit Jürgen-Peter und Harald Lesch wird um Spenden für die St.Alexandri Stiftung gebeten.