Vogelbeck

Foto: Jan von Lingen

Foto: Yvonne Guschke-Weinert

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Orgel

Foto: Jan von Lingen

Kindergottesdienst

Kindergottesdienst

Pastor-kreuzt

Foto: Jan von Lingen

Neue Ideen mit alten Traditionen kombinieren

Nachricht 12. April 2018
Der Sprengel-Beauftragte Mark Trebing mit den drei neuen Prädikanten Jan Oldigs, Christiane Gundelach-Just und Cornelia Renders sowie Sprengel-Sprecherin Marion Jeitner und Landessuperintendent Eckhard Gorka (von links)

Auch der Kirchenkreis Leine-Solling hat eine neue Prädikantin

Drei neue Prädikanten predigen künftig im Sprengels Hildesheim-Göttingen und sie haben eines gemeinsam: Sie feiern „unheimlich gerne Gottesdienste“. Christiane Gundelach-Just, Jan Oldigs, beide vom Kirchenkreis Göttingen, und Cornelia Renders vom Kirchenkreis Leine-Solling wurden am Donnerstag von Landessuperintendent Eckhard Gorka im Evangelischen Studienhaus Göttingen (ESHG) in feierlichem Rahmen ihre Urkunden überreicht. In Einzelgesprächen hatten sie an diesem Abend ihre Eignung bewiesen, sie dürfen nun frei verkündigen, das Abendmahl ausgeben, eigene Predigten verfassen und vortragen. Der Landessuperintendent des Sprengels Hildesheim-Göttingen der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers betonte: „Eine ganze Kirche freut sich über Sie als unsere drei neuen Prädikanten. Sie haben eine aufwendige Ausbildung abgeschlossen und können nun Ihre Urkunden in den Händen halten. Wir freuen uns riesig - und Sie sicher auch.“ Doch wie ist nun eigentlich die Entscheidung gefallen, sich zum Prädikanten oder zur Prädikantin ausbilden zu lassen?

Cornelia Renders, 55 Jahre, aus Hardegsen ist Diakonin für den Kirchenkreis Leine-Solling und seit 21 Jahren Referentin im Sprengel Hildesheim-Göttingen. „Mich hat nach den vielen Jahren das Büchlein mit

den kleinen Gottesdiensten von der Michaeliskirche geprickt. Ach, dann mache ich eben den Kurs und lasse mich nochmal neu inspirieren - genau das habe ich mir gedacht. Und ich muss sagen: Es macht mir einfach Spaß, das Widerspenstige und Widerstrebende von neuen Ideen und alten Traditionen zu spüren.“

Jan Oldigs, 42 Jahre, aus Göttingen, im IT-Vertrieb tätig, gehört der Stephanusgemeinde in Geismar an und ist seit 25 Jahren mit verschiedenen Aufgaben in der Kirche betraut. „Ich wurde von der Pastorin angesprochen, ob ich nicht Lektor werden möchte. Das bin ich nun seit 2012. Da war der Schritt zum Prädikanten naheliegend. Doch es ist nochmal ein richtiger Glaubenskurs an zwölf Wochenenden - eine intensive Beschäftigung mit dem eigenen Glauben.“

Christiane Gundelach-Just, 50 Jahre, aus Klein-Schneen ist seit 1986 Organistin in ihrer Heimatgemeinde Rittmarshausen. Elf Jahre lang war sie außerdem ehrenamtliche Sprengel-Beauftragte. „Die Frauenarbeit, viele Fortbildungen und Sichtweisen haben dazu geführt, dass ich es noch einmal wissen wollte und die Ausbildung zur Prädikantin absolviert habe. Mein theologisches Fundament wurde sozusagen nach und nach ergänzt. Die Verbindung zwischen dem privaten Gottesdienst auf der Orgelbank und die Teilhabe am Gemeindeleben reizt mich ungemein.“

Und allen dreien ist anzumerken: Sie freuen sich sehr über die Urkunde in ihren Händen. Das Ausprobieren neuer Predigten im Gottesdienst. Und vielleicht sogar neue Formen der Ansprache ihrer Gemeindemitglieder.

Der Sprengel-Beauftragte Mark Trebing mit den drei neuen Prädikanten Jan Oldigs, Christiane Gundelach-Just und Cornelia Renders sowie Sprengel-Sprecherin Marion Jeitner und Landessuperintendent Eckhard Gorka (von links)

Auch der Kirchenkreis Leine-Solling hat eine neue Prädikantin

Drei neue Prädikanten predigen künftig im Sprengels Hildesheim-Göttingen und sie haben eines gemeinsam: Sie feiern „unheimlich gerne Gottesdienste“. Christiane Gundelach-Just, Jan Oldigs, beide vom Kirchenkreis Göttingen, und Cornelia Renders vom Kirchenkreis Leine-Solling wurden am Donnerstag von Landessuperintendent Eckhard Gorka im Evangelischen Studienhaus Göttingen (ESHG) in feierlichem Rahmen ihre Urkunden überreicht. In Einzelgesprächen hatten sie an diesem Abend ihre Eignung bewiesen, sie dürfen nun frei verkündigen, das Abendmahl ausgeben, eigene Predigten verfassen und vortragen. Der Landessuperintendent des Sprengels Hildesheim-Göttingen der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers betonte: „Eine ganze Kirche freut sich über Sie als unsere drei neuen Prädikanten. Sie haben eine aufwendige Ausbildung abgeschlossen und können nun Ihre Urkunden in den Händen halten. Wir freuen uns riesig - und Sie sicher auch.“ Doch wie ist nun eigentlich die Entscheidung gefallen, sich zum Prädikanten oder zur Prädikantin ausbilden zu lassen?

Cornelia Renders, 55 Jahre, aus Hardegsen ist Diakonin für den Kirchenkreis Leine-Solling und seit 21 Jahren Referentin im Sprengel Hildesheim-Göttingen. „Mich hat nach den vielen Jahren das Büchlein mit

den kleinen Gottesdiensten von der Michaeliskirche geprickt. Ach, dann mache ich eben den Kurs und lasse mich nochmal neu inspirieren - genau das habe ich mir gedacht. Und ich muss sagen: Es macht mir einfach Spaß, das Widerspenstige und Widerstrebende von neuen Ideen und alten Traditionen zu spüren.“

Jan Oldigs, 42 Jahre, aus Göttingen, im IT-Vertrieb tätig, gehört der Stephanusgemeinde in Geismar an und ist seit 25 Jahren mit verschiedenen Aufgaben in der Kirche betraut. „Ich wurde von der Pastorin angesprochen, ob ich nicht Lektor werden möchte. Das bin ich nun seit 2012. Da war der Schritt zum Prädikanten naheliegend. Doch es ist nochmal ein richtiger Glaubenskurs an zwölf Wochenenden - eine intensive Beschäftigung mit dem eigenen Glauben.“

Christiane Gundelach-Just, 50 Jahre, aus Klein-Schneen ist seit 1986 Organistin in ihrer Heimatgemeinde Rittmarshausen. Elf Jahre lang war sie außerdem ehrenamtliche Sprengel-Beauftragte. „Die Frauenarbeit, viele Fortbildungen und Sichtweisen haben dazu geführt, dass ich es noch einmal wissen wollte und die Ausbildung zur Prädikantin absolviert habe. Mein theologisches Fundament wurde sozusagen nach und nach ergänzt. Die Verbindung zwischen dem privaten Gottesdienst auf der Orgelbank und die Teilhabe am Gemeindeleben reizt mich ungemein.“

Und allen dreien ist anzumerken: Sie freuen sich sehr über die Urkunde in ihren Händen. Das Ausprobieren neuer Predigten im Gottesdienst. Und vielleicht sogar neue Formen der Ansprache ihrer Gemeindemitglieder.