Vogelbeck

Foto: Jan von Lingen

Foto: Yvonne Guschke-Weinert

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Orgel

Foto: Jan von Lingen

Kindergottesdienst

Kindergottesdienst

Pastor-kreuzt

Foto: Jan von Lingen

„Was wir noch tun können!“

02. August 2018

2-tägiges Kompaktseminar zur Begleitung von Menschen mit Demenz

Ein Seminar zum Begleitung von Menschen mit Demenz findet am Donnerstag, 16. August, und am 6. September, jeweils von 10 bis 17 Uhr im Gemeindehaus der Apostel-Kirchengemeinde, Teichstraße 58 in Northeim, statt. Der Ambulante Hospizdienst Leine-Solling und „Der Mantel" e.V. laden alle Interessierten zu dem Seminar unter dem Titel „Was wir noch tun können! Begleitung von Menschen mit Demenz“ ein. Referent des Seminares ist der examaminierte Altenpfleger, Dipl. Sozialwissenschaftler (Soziologie/Psychologie) und Fachbuchautor Stephan Kostrzewa.
Teilnehmen können an dem zweitägigen Kompaktseminar Mitarbeiter/innen der Pflege (mit und ohne Examen), Betreuung und Hauswirtschaft sowie ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in der Begleitung und alle am Thema Interessierten. Das zweitägige Seminar kostet 125 Euro pro Teilnehmer. Um Anmeldung wird gebeten im Büro des Ambulanten Hospizdienstes Leine-Solling unter Tel. 05551-915833 bis zum 10. August.
Das demenzielle Syndrom wird oft als Katastrophe dargestellt. Diese Darstellung ist unzureichend und verzerrend, denn eine Demenz muss für den Betroffenen keine Katastrophe sein, wenn die Begleiter sich auf die demenziellen Veränderungen einlassen und sich entsprechend verhalten.
Das zweitägige Kompaktseminar orientiert sich am aktuellen Nationalen Expertenstandard „Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz“ und geht noch über diesen hinaus. Stellt der Nationale Expertenstandard Forderungen, wie eine Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz aussehen soll, so liefert er aber doch kein „Werkzeug“ für eben diese Beziehungsgestaltung. Dieser Aufgabe sieht sich das Seminar verpflichtet. Die Teilnehmer bekommen Grundlagenwissen zur Demenz vermittelt und lernen konkrete Maßnahmen zur Beziehungsgestaltung kennen. Sie erarbeiten sich gemeinsam eine Haltung, die sich an dem Person-zentrierten Ansatz von Tom Kitwood anlehnt. Die beiden Seminartage liegen drei Wochen auseinander, damit die Teilnehmer die vorgestellten Ansätze und Maßnahmen in der Zeit testen können. Hierzu erhalten sie am ersten Tag Vertiefungsaufgaben, deren Effekt und Auswirkungen am zweiten Tag in der Gruppe reflektiert werden.
Stephan Kostrzewa hat langjährige Berufserfahrung in der ambulanten und stationären Alten- und Krankenpflege sowie in der ambulanten und stationären Hospizarbeit. Er hat u.a. das Fachbuch „Palliative Pflege von Menschen mit Demenz“ erschienen 2010 im Hans Huber Verlag geschrieben.
Für weitere Informationen ist Annette Hartmann im Büro des Ambulanten Hospizdienstes Leine-Solling unter der Telefonnummer 05551-915833 zu erreichen.