Vogelbeck

Foto: Jan von Lingen

Foto: Yvonne Guschke-Weinert

Foto: Yvonne Guschke-Weinert

Orgel

Foto: Jan von Lingen

Kindergottesdienst

Kindergottesdienst

Pastor-kreuzt

Foto: Jan von Lingen

Auf der Suche nach „Ideen, die Gemeinden beflügeln“

18. Oktober 2018

Zwei Kirchenkreise, eine Mission: Großer KV-Tag am Samstag mit 185 Teilnehmern

Ein großer, gemeinsamer Kirchenvorsteher-Tag der Kirchenkreise Leine-Solling und Harzer Land steht erstmals am kommenden Samstag, 20. Oktober, in Northeim an. Stolze 185 Anmeldungen können die beiden Kirchenkreise dazu verzeichnen. Start ist eine Andacht mit Landesbischof Ralf Meister und einer Podiumsdiskussion in der Apostelkirche in Northeim. Anschließend geht es mit einem Busshuttle in die BBS I. Dort finden unterschiedliche Workshops zu kirchen- und KV-relevanten Themen in den Klassenräumen statt, so zum Beispiel „Vom kirchlichen Escape-Room zum Tankstopp mit Pastor – Ideen, die Gemeinden beflügeln“ oder „Vorstand für Anfänger – wie funktioniert Kirche eigentlich? bis hin zu „Guten Tag. Wir glauben nebenan! –Nachbarschaft der Gemeinden mit Gewinn.“ Ziel der Veranstaltung ist es, die neu gewählten Kirchenvorsteher in den Gemeinden gut für ihre ehrenamtliche Tätigkeit zu rüsten und ihnen Ideen und Anregungen für ihre künftige Arbeit in den Kirchenvorständen an die Hand zu geben.

 Zum Ende der Sitzung berichtete Pastor Karl-Otto Scholz aus der Landessynode, also dem „Parlament“ der Landeskirche. All jene Probleme, die in Leine-Solling zum Teil für Zähneknirschen sorgen, werden auch dort hitzig diskutiert, machte er deutlich. Da Kirche insgesamt schrumpft, ist sie gezwungen, sich in einigen Bereichen neu aufzustellen, um nicht an Relevanz zu verlieren.

Dazu zähle insbesondere die Abkehr von einer „Anstaltskirche“ hin zu einer „Aktionskirche“, um Bedürfnissen der Gläubigen entgegenzukommen. Weiterhin wird auf die Kindertagesstätten geblickt und beispielsweise mit dem Projekt „Vision Kirchenmusik“ auch auf die Vermittlung dieses großen Schatzes der kirchlichen Musik an die nächste Generation. Insofern gilt es für heutige Christen eben doch, Farbe zu bekennen und eindeutig zu ihrem Glauben und ihrer Kirche zu stehen.