Vogelbeck

Foto: Jan von Lingen

Foto: Yvonne Guschke-Weinert

Foto: Yvonne Guschke-Weinert

Orgel

Foto: Jan von Lingen

Kindergottesdienst

Kindergottesdienst

Pastor-kreuzt

Foto: Jan von Lingen

Marius Steinwachs wurde in die Synode gewählt

26. September 2019
Marius Steinwachs Foto: privat

Der Lehrer vertritt den Kirchenkreis Leine-Solling im Kirchenparlament

Marius Steinwachs, Lehrer aus dem Kirchenkreis Leine-Solling und Mitglied im Kirchenkreisvorstand, vertritt den Kirchenkreis Leine-Solling erneut in der Synode. Dies ist das Ergebnis der Wahl zur 26. Landessynode der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, die am 25. September ausgezählt wurde.

Die Mitglieder der Kirchenvorstände und der Kirchenkreistage sowie die Pastorinnen und Pastoren der Landeskirche haben per Briefwahl 66 Mitglieder für das künftige Kirchenparlament bestimmt. Wahlberechtigt waren insgesamt knapp 13.000 Personen. Die Wahlbeteiligung lag im landeskirchlichen Durchschnitt bei 58,18 %. Der Wahlkreis in Südniedersachsen erreichte mit 65,52 % die zweithöchste Wahlbeteiligung landeskirchenweit.

Aus dem gemeinsamen Wahlkreis der Kirchenkreise Göttingen, Harzer Land, Holzminden-Bodenwerder, Leine-Solling sowie Münden wurden außerdem Pastorin Corinna Engelmann und Pastor Daniel Küchenmeister gewählt. Als beruflich Mitarbeitender wird der Leiter des Kirchenamtes Göttingen, Steffen Creydt, zum zweiten Mal in der Synode mitarbeiten. Unter den Ehrenamtlichen vertreten neben Marius Steinwachs auch Petra Utermöller und Marie Kleinhans die Kirchenkreise in Südniedersachsen. Zu ihrer ersten Sitzung tritt die Landessynode vom 20. bis 22. Februar 2020 zusammen

Beim Kirchenkreistag des Kirchenkreises Leine-Soling am 27. August, bei dem sich zehn der elf Kandidatinnen und Kandidaten des Wahlkreises vorgestellt hatten, hatte Marius Steinwachs die Bedeutung der Teamarbeit unter den Pfarrämtern und Gemeinden betont: „Mir ist wichtig, nicht allein über Pfarrstellen nachzudenken, sondern auch Kindertagesstätten, Konfirmanden- und Jugendarbeit im Blick zu behalten.“ Auch ein gutes Gebäudemanagement sei heute unverzichtbar. Ehrenamtlichen sei außerdem ein „gutes Rüstzeug an die Hand zu geben“.

Von den neu gewählten Synodalen sind 46 zum ersten Mal Mitglied der Landessynode, 20 gehören bereits der aktuellen Landessynode an. Auch Marius Steinwachs ist zum zweiten Mal Mitglied. Im Vergleich zur Wahl vor sechs Jahren ist der Frauenanteil der gewählten weiblichen Synodalen deutlich von 46% auf jetzt 55% gestiegen. Die Wahlbeteiligung lag in diesem Jahr landeskirchenweit bei 58,18%, vor sechs Jahren waren es 66,27%. Insgesamt hatten in den zehn Wahlkreisen 79 Männer und 62 Frauen für das Kirchenparlament kandidiert.

Die neue Landessynode wird insgesamt 80 Mitglieder haben. Davon sind 66 gewählt (19 ordinierte Pastorinnen und Pastoren, 10 beruflich in der Kirche Mitarbeitende, 37 Ehrenamtliche). Weitere 12 Synodale werden in den nächsten Monaten vom Kirchensenat ernannt. Darunter müssen vier Personen sein, die jünger als 27 sind und von der Landesjugendkammer vorgeschlagen werden. Der Abt zu Loccum und ein Lehrstuhlinhaber/eine Lehrstuhlinhaberin der Theologischen Fakultät der Universität in Göttingen sind verfassungsgemäß in der Landessynode vertreten.

Die neue Synode wird Weichen stellen
Voten von Landesbischof und Superintendentin

Die künftige Synode ist das „Parlament" der hannoverschen Landeskirche und kommt von 2020 bis 2025 zweimal im Jahr zu mehrtägigen Sitzungen zusammen. "Ganz herzlich gratuliere ich den neu gewählten Synodalen. Sie übernehmen einen wichtigen und herausfordernden Dienst. So werden sie die Rahmenbedingungen für die Arbeit in unseren Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen mitgestalten und über die Zukunftsperspektive unserer Kirche nachdenken", sagte Landesbischof Ralf Meister. "Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und wünsche ihnen für ihre Aufgabe Gottes Segen."

„Die Synode ist für die Evangelische Kirche unverzichtbar, denn sie ist ein genuin protestantisches Element. Ihre Mitglieder kommen aus allen 48 Kirchenkreisen unserer Landeskirche", so Superintendentin Stephanie von Lingen: „Die Synodalen legen die Rahmenbedingungen für die kirchliche Arbeit in den Städten und Dörfern unserer Landeskirche nach demokratischen Prinzipien fest, indem sie sie nach bestem Wissen und Gewissen diskutieren und beschließen. Dabei ist für unsere Region entscheidend, dass die Besonderheiten im ländlichen Südniedersachsen in der Synode durch unsere Vertreterinnen und Vertreter eingebracht werden."

Weitere Informationen:
Gewählte Synodale im Wahlkreis 4


Wahlkreis 4 (Kirchenkreise Göttingen, Harzer Land, Holzminden-Bodenwerder, Leine-Solling, Münden):
Ordinierte Pastor*innen: Daniel Küchenmeister, Corinna Engelmann
Beruflich Mitarbeitender: Steffen Creydt
Ehrenamtliche: Marie Kleinhans, Marius Steinwachs, Petra Utermöller

Weitere Informationen
Die Wahlergebnisse im Detail:
https://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/wir-ueber-uns/landessynode/Wahl_26_Landessynode

Die Landessynode

Die Landessynode ist als Kirchenparlament eines der fünf kirchenleitenden Organe, zu denen außerdem der Landesbischof, der Bischofsrat, der Landessynodalausschuss und das Landeskirchenamt gehören. (Hinweis: Bis zum Inkrafttreten der neuen Verfassung am 1.1.2020 bildet der Kirchensenat ein sechstes kirchenleitendes Organ.) Die Landessynode wird für jeweils sechs Jahre gewählt. Zu ihren Aufgaben zählt die Gesetzgebungskompetenz. Sie beschließt über sämtliche Kirchengesetze und verabschiedet den landeskirchlichen Haushaltsplan. Sie wählt den Landesbischof oder die Landesbischöfin und wirkt mit an der Wahl der hannoverschen Mitglieder der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland, die zugleich Mitglieder der Generalsynode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands sind. Außerdem berät die Landessynode über wichtige Themen des kirchlichen und öffentlichen Lebens im Gebiet der Landeskirche.