Vogelbeck

Foto: Jan von Lingen

Foto: Yvonne Guschke-Weinert

Foto: Yvonne Guschke-Weinert

Orgel

Foto: Jan von Lingen

Kindergottesdienst

Kindergottesdienst

Pastor-kreuzt

Foto: Jan von Lingen

Bewegungsangebot anregend und sinnvoll erweitert

02. Oktober 2019
Foto: privat

Einweihung des neuen Außenerlebnisbereiches des LuToM-Trauerzentrums

Ende September wurde im kleineren Rahmen mit geladenen Gästen, unter anderem den vielen Sponsoren, den Fördermitgliedern, den Vernetzungspartnern und den Familien aus den Trauergruppen der Spielplatz des LuToM-Trauerzentrums in Northeim eingeweiht. Nach den Grußworten wurde die Schiffstaufe mit dem Zerschlagen einer Schokoladensektflasche am Rumpf des LuToM-Holzbootes, zur Freude der anwesenden Kinder vorgenommen. Ein besonderes Highlight war bei diesem Fest der Auftritt der „Star Wars Costume Community“ mit Sven Steinbrink und Sohn, die zusätzlich auch noch einen größeren Betrag für den Spielplatz gespendet hatten. Musikalisch wurde die Veranstaltung von den Brüdern Holger und Thomas Werner begleitet.

Zur Eröffnung erinnerten Superintendent Jan von Lingen an den Bibelvers „Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden.“ Der Satz des Apostels Paulus passe gut zu LuToM: „Denn hier geschieht beides, Weinen und Lachen - so wie es der Name des Projektes sagt: LuToM – Liebe und Tränen ohne Mauern“.

Zur Entwicklung des Projektes: Dank vieler Geldspenden und der KSN-Bürgerstiftung wurde der neugestaltete „Erlebnisbereich“ nun ganz fertig gestellt. Am 25. April startete mit einem Benefizkonzert junger Preisträger, des regionalen Wettbewerbs „Jugend musiziert“ das Stiftungsprojekt „LuToM-Garten“. Dem Projekt wurde bis zum 31. August pro gespendetem Euro von der BürgerStiftung der Kreis-Sparkasse Northeim je ein weiterer Euro dazu gespendet. Der Bau der Spielgeräte, unter anderem ein Holzboot mit verschiedenen Bewegungselementen, wurde von Jugendlichen vom Berufsförderzentrum des Albert-Schweitzer-Familienwerkes in Uslar hergestellt.

Hierdurch wird das Bewegungsangebot für die Kinder der Trauergruppen mit noch mehr Spiel- und Erfahrungsräumen anregend und sinnvoll erweitert. Das Trauerzentrum LuToM (Abkürzung für Liebe und Tränen ohne Mauern), vom Ambulanten Hospizdienst Leine-Solling, in der Teichstraße 18, in Northeim, ist ein Ort der Begegnung und des Austausches, der Gespräche und des Zuhörens. Ein Ort für Weinen und Lachen, Trauer und Freude, Toben und Stille, an dem trauernde Kinder und Jugendliche in ihrem Trauerprozess abgeholt und begleitet werden.

Die Anfänge und Entwicklung des Trauerzentrums des Ambulanten Hospizdienstes Leine-Solling:
10. Nov. 2007 Start mit zwei kleinen Trauergruppen, mit dem Namen „Du fehlst mir“, und vier ehrenamtlichen Unterstützern in angemieteten Räumen. 17. Oktober 2014 offizielle Einweihung des Trauerzentrums „LuToM“ (Liebe und Tränen ohne Mauern) in den Räumen in der Teichstr. 18.

„Heute begleiten wir in diesen Räumen sechs Gruppen mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, sowie eine Gruppe für Kinder mit krebserkranktem Elternteil, ein Familien-Trauercafé und eine Elterngruppe“, so das Team vom Trauerzentrum um Susanna Lenkewitz.
Das ehrenamtliche Team ist inzwischen auf 13 engagierte und ausgebildete Trauerbegleiter angewachsen. Darüber hinaus werden Einrichtungen, Schulen und Kindertagesstätten beraten.
Das Team erklärt weiter: „Wir blicken stolz auf diese tolle Entwicklung zurück, die nur mit ganz viel ehrenamtlichem Engagement und Unterstützung von Mitgliedern, Förderern und Sponsoren möglich ist.“