Vogelbeck

Foto: Jan von Lingen

Foto: Yvonne Guschke-Weinert

Foto: Yvonne Guschke-Weinert

Orgel

Foto: Jan von Lingen

Kindergottesdienst

Kindergottesdienst

Pastor-kreuzt

Foto: Jan von Lingen

Silbernes Facettenkreuz für Erhard Krause

14. November 2019
BU: Ausgestattet mit neuen Einsatzrucksäcken: Die Ökumenische Notfallseelsorge des Kirchenkreises Leine-Solling. Zum Abschied als Leitender Notfallseelsorger und Geschäftsführer der Notfallseelsorge wurde Erhard Krause (Mitte) das Facettenkreuz in Silber verliehen. Foto: Marion Fischer

Auszeichnung für den Leitenden Notfallseelsorger im Landkreis Northeim

REGION. In der Notfallseelsorgesitzung am Mittwoch wurde Erhard Krause von Superintendent Jan von Lingen das silberne Facettenkreuz verliehen. Er ist gleichzeitig Leitender Notfallseelsorger und Geschäftsführer der Ökumenischen Notfallseelsorge im Landkreis Northeim. Die silberne Ehrennadel wird für besondere Dienste verliehen.

„Wenn ein schwerer Unfall geschieht, ein Angehöriger Suizid begeht, eine Todesnachricht zu überbringen ist, nach einem Brand Menschen zu stärken sind, dann braucht es jemanden, der die Seelen stärkt“, so Superintendent Jan von Lingen: „Das ist unsere Notfallseelsorge im Kirchenkreis Leine-Solling, zuständig für den Landkreis Northeim.“ Dies ist eine Ökumenische Aufgabe, die zu großen Teilen von unserem Ev.-luth. Kirchenkreis Leine-Solling getragen wird.

Zurzeit gehören 16 Geistliche dazu sowie mehrere Ehrenamtliche. Sie sind rund um die Uhr an jedem Tag der Woche im Wechsel ansprechbar. Sie teilen sich die Dienstwochen, informieren – wenn möglich – die Ortspastorinnen und Pastoren, geben Melder und Notfallrucksack weiter, sind per Handy miteinander vernetzt - und rücken aus, manchmal mit der lila Notfallseelsorgeweste, wenn die Leitstelle sie anfunkt.

Sie treffen auf unerwartete Situationen und oft mit der Polizei, der Tatortgruppe, dem Bestatter zusammen – vor allem mit Angehörigen. Sie stabilisieren und Hilfe zu organisieren, das ist ihre Aufgabe. Die Notfallseelsorger sind katholisch, evangelisch-lutherisch oder freikirchlich. Seit 20 Jahren gibt es unsere Notfallseelsorge. Im letzten Jahr 2018 gab es 42 Einsätze. „Vor allem sind es stille Einsätze“, sagt Erhard Krause. Weniger mit Blaulicht, sondern als Besuche in Häusern, in denen Schlimmes geschehen ist.

v.li. Erhard Krause und Superintendent Jan von Lingen Foto: Bernd Ranke