Vogelbeck

Foto: Jan von Lingen

Foto: Yvonne Guschke-Weinert

Foto: Yvonne Guschke-Weinert

Orgel

Foto: Jan von Lingen

Kindergottesdienst

Kindergottesdienst

Pastor-kreuzt

Foto: Jan von Lingen

Lebendiger Adventskalender

28. November 2019

Jeden Abend öffnet sich eine Tür in Northeim

NORTHEIM. Dezember ohne Adventskalender? Für viele ist das nicht vorstellbar. Die St. Sixti-Gemeinde und der Tagestreff Oase organisieren in diesem Jahr erstmals einen „Lebendigen Adventskalender“ in Northeim.

Mehrere Kirchengemeinden, städtische Einrichtungen, Vereine und Institutionen öffnen an den Wochentagen des Advents jeweils um 18.30 Uhr ihre Tür und laden ein. Eine kurze Geschichte wird vorgelesen, ein Anspiel oder Musikstück vorgeführt. Dazu zwei Lieder und ein Segenswunsch zum Abschluss. Anschließend bleiben alle noch ein bisschen zusammen, klönen, trinken ein warmes Getränk und knabbern Kekse. Nach 30 Minuten gehen alle wieder auseinander. In vielen Dörfern unserer Region sind "Lebendige Adventskalender" schon seit längerem eine feste Tradition. Nun soll auch in Northeim ein Versuch gestartet werden.

"Es gab eine unglaublich positive Resonanz auf unsere Idee", erzählt Sixti-Pastor Stefan Leonhardt, der zusammen mit Beate Wernicke, Sozialarbeiterin im Tagestreff Oase, die Veranstaltungsreihe seit Juni organisiert hat. Dazu mussten zunächst mögliche Gastgeber angesprochen werden, die Terminverteilung war zu organisieren und schließlich brauchten alle noch Infos, wie ein "Lebendiger Adventskalender" überhaupt abläuft. Unterstützt wurden die beiden von Sebastian Mascher von der Ambulanten Hilfe und vom Göttinger Verlag der Kunst, der die Gestaltung der Plakate und Handzettel übernommen hat. Nun freuen sich Wernicke und Leonhardt darauf, dass es bald losgeht.
"Es ist fast wie früher: Man kann es kaum erwarten, dass sich das erste Türchen öffnet", sagt Leonhardt augenzwinkernd. Alle Teilnehmenden werden gebeten, ein Trinkgefäß mitzubringen, damit die Gastgeber nicht auf dem Abwasch sitzen bleiben. "Der Lebendige Adventskalender zielt gerade darauf ab, in der oft als hektisch empfundenen Zeit vor Weihnachten ein kleines Zeitfenster für Ruhe und Begegnung zu schaffen", erklären die beiden Organisatoren. "Es soll auch für die Gastgeber nicht in zusätzlichen Stress ausarten."