Vogelbeck

Foto: Jan von Lingen

Foto: Yvonne Guschke-Weinert

Foto: Yvonne Guschke-Weinert

Orgel

Foto: Jan von Lingen

Kindergottesdienst

Kindergottesdienst

Pastor-kreuzt

Foto: Jan von Lingen

Gemeinsam etwas für den Klimaschutz tun

09. Januar 2020

Projekt „Zukunft leben“ in der Kirchengemeinde Bühle gegründet

BÜHLE. Wer möchte etwas konkret für den Klimaschutz tun? In der Kirchengemeinde Bühle gründet sich eine Gruppe, die am Projekt „Zukunft leben" teilnehmen möchte und weitere Interessierte und Engagierte der Südregion werden gesucht. Ein erstes Treffen findet am Dienstag, 14. Januar, um 19 Uhr im Gemeinderaum in der Bühler Kirche statt.

Das Projekt „Zukunft leben" wird unterstützt vom Arbeitsfeld Klima- und Umweltschutz im Haus kirchlicher Dienste (HkD) der Hannoverschen Landeskirche. Eine Mitarbeiterin versorgt uns mit Informationen und hilft bei Planung, Öffentlichkeitsarbeit und Austausch. Für die Umsetzung kleinerer Projekte oder für Referentenkosten wird es finanzielle Unterstützung geben.
„Menschen zu bewegen und darin zu unterstützen, das Klima zu schützen und ein gutes Leben auch für Kinder und Enkel zu ermöglichen, ist ein zentrales Ziel des Projekts", sagt Projektleiterin Anna Neumann aus dem HkD.

Die Idee: Kleine Gruppen von bis zu zehn Familien oder Einzelpersonen treffen sich über einen selbstbestimmten Zeitraum von mindestens einem halben bis maximal zwei Jahren monatlich für einen Abend. Sie entscheiden, was sie beim eigenen Klimaschutz am meisten interessiert und wo sie eine Möglichkeit für ihren eigenen Beitrag sehen. Sie verabreden einen konkreten Plan, den sie in der Projektlaufzeit verfolgen wollen und berichten in den monatlichen Treffen von ihren Schritten.
Die Gruppe ist darin frei, was sie sich vornimmt: Gemeinsam oder allein klimaschonend kochen, gemeinsam oder allein einen Gemüsegarten anlegen und eine Saison lang bewirtschaften, Konsumverhalten zu überdenken oder verpackungsfreie, umweltfreundliche Reinigungsmittel selbst herstellen. Es kann auch darum gehen, zu Hause oder in der Kirchengemeinde Heizenergie mit geringem Investitionsaufwand einzusparen ohne zu frieren oder regionale Beratungsangebote für Klimaschutzmaßnahmen zu nutzen. Die Gruppe könnte sich auch mal in einem Handwerksbetrieb treffen und sich dort informieren, was der Betrieb für den Umweltschutz tut, oder in einem Garten, im Altarraum, in einer Küche, im Museum, einer Fahrradwerkstatt zusammenkommen. Ein Höhepunkt könnte ein klimafreundliches Fest, ein Event oder ein kleines Projekt für die Nachbarschaft oder die Kirchengemeinde sein.

Interessierte melden Sie sich bitte vorab bei Talene Gruben-Dusanek, Tel. 05503/3669, oder kommen zum Treffen in der Bühler Kirche am 14. Januar um 19 Uhr. Weitere Infos auch unter www.kirche-umwelt.de.