Vogelbeck

Foto: Jan von Lingen

Foto: Yvonne Guschke-Weinert

Foto: Yvonne Guschke-Weinert

Orgel

Foto: Jan von Lingen

Kindergottesdienst

Kindergottesdienst

Pastor-kreuzt

Foto: Jan von Lingen

Weltgebetstag in Corvinus

20. Februar 2020

„Steh auf und geh!" lautet das Motto

NORTHEIM. Der diesjährige Weltgebetstag in der Corvinuskirche in Northeim findet am Freitag, 6. März um 18 Uhr statt. Weltweit feiern Frauen in über 100 Ländern zu verschiedenen Uhrzeiten den Gottesdienst am ersten Freitag im März. Vorbereitet wurde der Weltgebetstag in diesem Jahr von Frauen aus Simbabwe. „Steh auf und geh!“ lautet das Motto. Der Weltgebetstag will durch die gemeinsame Gottesdienstform viele Menschen rund um den Globus "an einen Tisch" setzen, besonders auch die, die oft aus dem Blick geraten. Dafür wollen die Frauen aus Simbabwe den Blick öffnen.

Dieses südostafrikanische Land hat durch den Tod seines früheren Präsidenten Robert Mugabe kürzlich wieder Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Mugabe führte Simbabwe Anfang der 80er-Jahre in die Freiheit und machte das Land dank seiner florierenden Landwirtschaft zur Kornkammer des Kontinents. „Das Bildungs- und Gesundheitssystem waren vorbildlich. Dann jedoch entpuppte er sich als autoritärer und repressiver Machthaber, dessen Politik das Land an den Rand des Abgrunds brachte. Die Arbeitslosigkeit stieg auf bis zu 90 Prozent, die Inflation auf über unvorstellbare 100.000 Prozent“, hat sich das Vorbereitungsteam informiert. Schließlich habe ihn das Militär 2017 aus dem Amt getrieben, heißt es. Allerdings seien dieselben Eliten an der Macht geblieben, so dass sich für die Bevölkerung nicht wirklich etwas verbessert habe.

In diese bedrückende Situation hinein, unter der vor allem die Frauen zu leiden haben, erklingt das Motto „Steh auf und geh!“ (Joh. 5, 8). Jesus sagt dies zu dem Mann, der seit 38 Jahren am See Bethesda auf Heilung wartet und jede Hoffnung aufgegeben hat. Die WGT-Frauen aus Simbabwe hören diese Aufforderung auch als Ermutigung für sich und für uns alle, sich nicht zu fürchten, nach Gottes Wort zu handeln. Dabei geht es um mehr als körperliche Heilung, es geht auch um Wege zu persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung.

Nach dem ökumenischen Gottesdienst, den Frauen aus den Kirchengemeinden Apostel, Corvinus, St. Marien, St. Sixti und der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde gestalten, gibt es ein gemeinsames Essen im Corvinus-Gemeindehaus. Auch dazu sind Sie alle - Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer - sehr herzlich eingeladen.