Vogelbeck

Foto: Jan von Lingen

Foto: Yvonne Guschke-Weinert

Foto: Yvonne Guschke-Weinert

Orgel

Foto: Jan von Lingen

Kindergottesdienst

Kindergottesdienst

Pastor-kreuzt

Foto: Jan von Lingen

Modell der Marktkirche wird versteigert

16. Juli 2020
Foto von dem Kirchenmodell und den Dreharbeiten: Alexander Kloss, Foto: privat

Unter „David.Hilft.Goliath“ kann bis Montag bei Facebook mitgeboten werden

EINBECK.
Die Uhr tickt: Bis Montag, 20. Juli, können bei Facebook unter „David.Hilft.Goliath.“ für alle öffentlich einsehbar Gebote für das Modell der Einbecker Marktkirche abgegeben werden. Dabei entscheidet nicht allein das Höchstgebot, sondern die Idee des möglichen Käufers, was mit der kleinen Marktkirche in der Zukunft geschehen soll. Denn am liebsten wäre es den Veranstaltern der Auktion, wenn das Modell künftig, vielleicht nach einer kleinen Schönheitskur, in neuem Glanz weiterhin das Einbecker Stadtbild bereichern würde. Fest steht jedenfalls, dass der Erlös der Aktion der „großen Schwester“, eben der St. Jacobi-Marktkirche, der in den kommenden Jahren aufwendige Sanierungsarbeiten bevorstehen, zugutekommt. Nach Ablauf der „Bewerbungsfrist“ werden Einbecks Stadtarchivarin Dr. Elke Heege, Ulrich Hoppe vom Vorstand der Einbecker Kirchengemeinde, der Enkel des Erbauers, Bernd Rose, sowie Alexander Kloss, Leiter Marketing des PS Speicher, gemeinsam entscheiden, wo der Kirchturm der kleinen Marktkirche künftig sein Kupferdach gen Himmel streckt. Die Aktion läuft bereits seit dem 7. Juli und hat unter anderem durch Dreharbeiten von SAT1 regional für Aufsehen gesorgt. „Es gibt über 300 Likes und viele Menschen, die Interesse bekundet haben, aber bisher wenige konkrete Angebote“, erklärt Ulrich Hoppe. Wer also noch mitbieten möchte, sollte sich beeilen.
„Seit Jahrzehnten stand am Deinerlindenweg ein originalgetreues Modell der Einbecker Marktkirche“, schreibt Alexander Kloss, der sich im Frühjahr für die Rettung es Objektes vor den anrückenden Abrissbaggern stark gemacht hatte. Gebaut hatte das etwa zwei Meter hohe, massive Objekt aus Sandstein vor etwa 50 Jahren der Einbecker Karl Rose. Kloss beschreibt weiter: „Das Dach ist wie beim Original mit Kupferplatten eingedeckt, die Fenster und viele Details dem Original vom Markplatz exakt nachempfunden.“ Nun lagert es seit einigen Wochen auf dem Gelände von La Casa am Köppenweg. „Wir freuen uns auf interessante, kreative Last-Minute-Gebote!“, erklären die Organisatoren. Mitgeboten werden kann der erstellten Facebook-Veranstaltung „Versteigerung des Modells der Einbecker Marktkirche“.