Vogelbeck

Foto: Jan von Lingen

Foto: Yvonne Guschke-Weinert

Foto: Yvonne Guschke-Weinert

Orgel

Foto: Jan von Lingen

Kindergottesdienst

Kindergottesdienst

Pastor-kreuzt

Foto: Jan von Lingen

Mahnwache am Entenmarkt abgesagt

05. November 2020

Persönliches Gedenken an die "Pogromnacht" möglich

NORTHEIM – Aufgrund landesweiter Kontaktbeschränkungen entfällt die Gedenkveranstaltung zur Pogromnacht am Montag, 9. November. Das hat die Northeimer Stadtverwaltung in Absprache mit dem Ökumenischen Arbeitskreis der Kirchen mitgeteilt.
Ohne Öffentlichkeit wird Bürgermeister Simon Hartmann ein Gesteck auf dem Gedenkplatz am Entenmarkt niederlegen. Außerdem werden die HNA und die Homepage der Stadt Northeim Bilder veröffentlichen. Ein persönliches Gedenken am Gedenkstein an die Opfer des Nationalsozialismus ist dennoch möglich. Auch werden die sogenannten „Stolpersteine“ vor den Häusern ehemaliger jüdischer Bewohnerinnen und Bewohner am 9. November in Zweiergruppen oder allein geputzt.
In den letzten Jahren hatte der Ökumenische Arbeitskreis Northeim zusammen mit der Stadt Northeim an die Reichspogromnacht am 9. November erinnert. Die Gedenkfeier am Mahnmal für die jüdischen Opfer wurde in den letzten Jahren von immer mehr Menschen besucht. Mit der Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 begann im Deutschen Reich die radikale Phase der Judenverfolgung durch das NS-Regime. Die Nationalsozialisten gingen zur offenen Gewalt gegen die jüdische Minderheit über.

Im Ökumenischen Arbeitskreis sind die Ev.-luth. Kirchengemeinden Sixti, Corvinus und Apostel, die katholische Mariengemeinde sowie die Ev.-reformierte Kirche Northeim und die evangelisch-freikirchliche Gemeinde (Baptisten) vertreten.