Vogelbeck

Foto: Jan von Lingen

Foto: Yvonne Guschke-Weinert

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Orgel

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Kindergottesdienst

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Pastor-kreuzt

Foto: Jan von Lingen

Wochensong aus den freiTöne-Top Ten des Kirchenkreises

04. Februar 2021

Informationen und Impulse zum Lied „Da wohnt ein Sehnen tief in uns“

Northeim.
Jeden Donnerstag widmet sich die Online-Andachtsreihe der Northeimer Gospelkirche einem besonderen Song aus dem Liederbuch freiTöne. Die Kirchengemeinden und Musiker des Kirchenkreises Leine-Solling haben abgestimmt. Daraus ist eine Liste der zehn beliebtesten Lieder des freiTöne-Songbooks entstanden. Das offizielle Begleitheft des evangelischen Gesangbuches findet in immer mehr Gottesdiensten und Andachten Anwendung. Ein beliebtes Lied aus der TopTen-Liste ist die Nr. 25: „Da wohnt ein Sehnen tief in uns“.
 
Da wohnt ein Sehnen tief in uns (Nr. 25):




Die Komponistin:
Anne Quigley schrieb die Vorlage zu diesem Song bereits 1973. Mit “There is a Longing,” wurde die Londoner Komponistin und Liturgin bekannt. Wer dieses Lied mag, sollte unbedingt einmal die sehr ruhige, aber unheimlich schöne Originalversion hören. Auch ihre liturgische Komposition für Chor und Piano “The Seven Last Words from the Cross” passt gerade in die bevorstehende Passionszeit.

Die Melodie:
Der Musiker erkennt hier das Sehnsuchtsmotiv in der Quintfallsequenz, die den gesamten Song durchzieht. Harmonisch gleichen sich Refrain und Strophen, unterscheiden sich aber in der Melodieführung. Wo der Refrain fließend das Sehnen im Allgemeinen ausdrückt, werden in den Strophen getrennt durch Viertelpausen einzelne Aspekte der Sehnsucht aufgezählt.

Der Blick auf den Text:
Unerfüllte Sehnsucht bewegt die Menschen seit der Vertreibung aus dem Paradies. Menschen sehnen sich nach Glück, nach Liebe, nach Heimat bei Gott. Dieser „Hunger“ bleibt Teil des menschlichen Glaubens, Hoffens und Liebens, bis sie aufgehoben sind im zukünftigen Gottesreich.
Die Ballade erzählt vom Lebenshunger. Sie zählt essenzielle Bereiche auf, die dem Leben Geschmack geben. Die gute Nachricht lautet: „In Jesus Christus ist Gottes Reich bereits angebrochen.“ Gott selbst hat in Jesus Christus das tiefe Sehnen der Menschen nach ihm gestillt.
In der Nachfolge Jesu Christi ist es jetzt aber auch an uns, den “Gotteshunger“ der Menschen aufzunehmen. Dazu reichen nicht allein Worte. Dazu braucht es Taten. Dazu muss man die Herzen erreichen.
Die Kirche hat hierzu starke Rituale, ihre Sakramente: Im Heiligen Abendmahls teilen wir Brot und Wein und wissen uns darin verbunden mit dem auferstandenen Herrn und mit allen Christen.
Mit der Taufe wird jeder vorbehaltlos von Gott geliebt und angenommen. Das Wasser der Taufe verbindet den Täufling mit Jesus Christus, dem Wasser des Lebens, und mit allen Menschen, die Glieder am Leib Christi sind.

 „Sei da, sei uns nahe, Gott.“ Gott den Menschen nah bringen, das ist der Auftrag: Mit den richtigen Worten, starken Zeichen und Klängen, die das Herz öffnen! So kann Christus durch uns den „Gotteshunger“ der Menschen stillen.


Impuls:
Wodurch erhält dein Leben Geschmack, was stillt zurzeit deinen Lebenshunger?
Wodurch kannst du den Gotteshunger der Menschen stillen helfen? Hast du das Gespür für das richtige Wort? Bist du der Macher und setzt Zeichen durch dein Tun oder erreichst du die Herzen über die Musik? Es gibt viele Wege zu den Menschen.
Zu sehen und zu hören ist der Song in den freiTöne Andachten der Gospelkirche unter: www.gospel-in-apostel.de