Vogelbeck

Foto: Jan von Lingen

Foto: Yvonne Guschke-Weinert

Foto: Yvonne Guschke-Weinert

Orgel

Foto: Jan von Lingen

Kindergottesdienst

Kindergottesdienst

Pastor-kreuzt

Foto: Jan von Lingen

Fünf Handlungsfelder führen in die Zukunft

03. Juni 2021
Fredelsloh Pilgerweg, Foto: Privat

Kirchenkreissynode tagte digital – Superintendentin blickte zurück

Die Zukunft hatte die Kirchenkreissynode des Kirchenkreises Leine-Solling bei einer digitalen Sitzung mit 51 Delegierten aus den Kirchengemeinden im Blick. „Ab 2023 beginnt ein neuer Planungszeitraum für den Ev.-luth. Kirchenkreis Leine-Solling. Schon jetzt beginnen die Vorarbeiten“, erklärte zu Beginn Kirchenamtsleiter Karl-Heinz Himstedt: „Bevor Stellen- und Finanzplanung auf den Weg gebracht werden können, sollen zehn Handlungsfelder beschrieben werden, auf denen wir als Kirchenkreis arbeiten wollen.“ Diese wurden bereits seit Januar in zehn Arbeitsgruppen besprochen. Die Ergebnisse sollen dann in der zweiten Jahreshälfte beschlossen werden.
Schon jetzt wurden die ersten fünf Handlungsfelder auf der Kirchenkreissynode vorgestellt. So ging es um Planungen für Angebote für Kinder und Jugendliche, Kirche im Dialog, Gebäudemanagement und Klimaschutz, Leitung sowie Verwaltung. Die verschiedenen Handlungsfelder wurden in Kleingruppen engagiert diskutiert und ggf. ergänzt oder geändert. Haushaltsfragen sowie eine Wahl standen anschließend auf dem Programm.  Pastorin Anne Dill aus Hardegsen wurde neu in den Kindertagesstättenausschuss des Kirchenkreises gewählt.
Im Ephoralbericht erinnerte Superintendentin Stephanie von Lingen in einem Rückblick an den Überraschungsbesuch des Landesbischofs Ralf Meister. Er überbrachte Osterkerzen nach Northeim, Hohnstedt und in die Klosterkirche Wiebrechtshausen. Eine besondere Herausforderung seien die vielen kirchlichen Feiertage unter Corona-Bedingungen gewesen, so die Superintendentin: „Ostern wurde in diesem Jahr in vielen Formen von Zoom- über Streaming- bis zu Präsenzgottesdiensten gefeiert. Anschließend wurden zahlreiche kleinere Familien-Konfirmationen angeboten. Während der einwöchigen Bundesnotbremse für Leine-Solling sind viele Gottesdienste an Himmelfahrt und dem darauffolgenden Sonntag wieder ins Internet umgezogen.“ Am größten sei die Freude gewesen, als sich bei überraschend gutem Wetter am Pfingstmontag viele Gemeinden endlich mal wieder mit zahlreichen Besuchern draußen treffen und sogar singen konnten.   
Als interessante kirchliche Angebote für die Sommerzeit stellte Stephanie von Lingen zwei Projekte vor: So führt ein neuer Pilgerweg durch das Töpferdorf Fredelsloh. Im Chorraum der Klosterkirche ist bis zum Sommer noch ein großes Labyrinth zu sehen und zu begehen. Neu ist auch ein Pilgerweg in Northeim, der als Broschüre unter dem Titel „Anhaltepunkte“ neu erstellt wurde: „Auf einer Gesamtstrecke von etwa 12 Kilometern können Sie besondere Orte in und um Northeim erkunden. Dazu gibt es jeweils einen kleinen, schriftlichen Impuls, der zum Nachdenken und Innehalten einlädt.“ Die Wegbeschreibung zu den einzelnen Stationen gibt es zusammen mit den Textimpulsen in einem kleinen Heft im praktischen Hosentaschenformat. Dieses liegt bei den Northeimer Kirchengemeinden sowie in der Touristinformation im Reddersen-Haus aus. Außerdem bieten zahlreiche Gemeinden zwischen Northeim, Einbeck und Uslar auch Erlebnistouren im Internet an. 15 Touren sind zu finden unter www.erlebnistourleinesolling.mozello.de.
Eine weitere Neuheit sind sehenswerte Panoramafilme aus dem Innern unserer schönen Kirchen mit Flugdrohne. Vikar Andreas Bartholl hat diese erstellt und zeigt unter anderem die Kirchen St. Laurentius Dassel, St. Martin Markoldendorf, St. Magnus Lüthorst, die Marktkirche und die Münsterkirche in Einbeck. Zu sehen sind die Filme unter www.einenmoment.de.
Als Ausblick in das kommende Jahr stellte Stephanie von Lingen Pläne für die Landesgartenschau in Bad Gandersheim vor: „Der Ort gehört zwar zur braunschweigischen Landeskirche, aber zu unserem Landkreis. Unser Kirchenkreis Leine-Solling übernimmt einen Gottesdienst pro Monat: Auf der Seebühne mit rund 200 Plätzen werden wir sieben Gottesdienste anbieten. Viele Gemeinden wollen dies mit einem Gemeindeausflug auf die Landesgartenschau verbinden.“