Vogelbeck

Foto: Jan von Lingen

Foto: Yvonne Guschke-Weinert

Foto: Yvonne Guschke-Weinert

Orgel

Foto: Jan von Lingen

Kindergottesdienst

Kindergottesdienst

Pastor-kreuzt

Foto: Jan von Lingen

Mit Ernst und Humor

18. November 2021

Ein Abend über den Tod in St. Sixti
Northeim. „Darf ich bitten? Totentanz!“ - Unter diesem Titel laden die Sixti-Gemeinde Northeim und das Theater der Nacht am Sonntag, 21. November, zu einem bunten Reigen aus Texten, Liedern und Theaterszenen über den Tod in die Sixti-Kirche ein. Beginn ist um 18 Uhr. Heiko und Ruth Brockhausen vom Theater der Nacht sowie Vikarin Madeleine Landré und Sixti-Pastor Stefan Leonhardt werden sich dabei auf ernste, aber auch humorige Weise mit der Vergänglichkeit des Lebens befassen. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für das Theater der Nacht wird gebeten. Zutritt zu der Veranstaltung unter 3G-Bedingungen haben Geimpfte, Genesene und Getestete mit Nachweis.
„Das Motiv des Totentanzes stammt aus dem Mittelalter“, erläutert Leonhardt und verweist auf die schaurigen Darstellungen, auf denen furchterregende Skelette Junge und Alte, Arme und Reiche zum Mittanzen auffordern. „In dem Film Rendezvous mit Joe Black hat Hollywood dieses Motiv in ganz anderer Weise aufgenommen. Dort ist der Tod ein verführerischer Junggeselle, dem niemand widerstehen kann“, erklärt Leonhardt weiter. Daraus ist die Idee entstanden, die unterschiedlichen Seiten des Todes zur Sprache zu bringen.
Neben ungewöhnlichen Grabinschriften und Volksliedern, die dem Tod mit einer Prise Galgenhumor entgegensehen, stehen Texte großer Dichter und Bühnenszenen aus dem Repertoire des Theaters der Nacht. Darf man über den Tod lachen? „Wer über den Tod lacht, nimmt ihm ein wenig von seinem Schrecken. Und für Christen ist der Tod seit der Auferstehung Jesu ohnehin kein ernstzunehmender Gegner mehr“, merkt Leonhardt an.