Vogelbeck

Foto: Jan von Lingen

Foto: Yvonne Guschke-Weinert

Foto: Yvonne Guschke-Weinert

Orgel

Foto: Jan von Lingen

Kindergottesdienst

Kindergottesdienst

Pastor-kreuzt

Foto: Jan von Lingen

Leben unter der Armutsgrenze in Deutschland

17. März 2022

Gesprächsabend am 23. März in St. Sixti zum Jubiläum der Oase

Northeim. Am Mittwoch, 23. März, laden die St. Sixti-Gemeinde Northeim und der Tagestreff Oase um 19.30 Uhr zu einem Gesprächsabend ein. Das Thema lautet: „Armut ist anders". Nach neuesten Schätzungen der EU sind rund 17 Prozent der Bevölkerung in Deutschland von Armut betroffen. Beate Wernicke und Melanie Bogedain, Sozialarbeiterinnen beim Tagestreff Oase, werden vor dem Hintergrund ihrer Erfahrungen aufzeigen, was es konkret bedeutet, unterhalb der Armutsgrenze zu leben. Niemand verhungert in Deutschland. Aber wer arm ist, muss jedes Mal genau überlegen, ob er seinem Kind ein Eis kaufen oder einen Kinobesuch ermöglichen kann. Der für die Schule dringend benötigte Laptop oder das für ein Vorstellungsgespräch notwendige neue Kleidungsstück werden schnell zum Riesenproblem. Armut bedeutet fehlende Teilhabe und schränkt Möglichkeiten ein. Davon betroffen sind auch viele Menschen, die zwar über einen Arbeitsplatz verfügen, aber nur auf geringer Stundenbasis arbeiten. Vom Thema Altersarmut ganz zu schweigen. Auf diese Zusammenhänge wollen die beiden Sozialarbeiterinnen verweisen und mit den Teilnehmenden ins Gespräch kommen.

Die Veranstaltung gehört zum Begleitprogramm der Ausstellung „Armut ist anders. Leben mit Hartz IV", die bis zum 8. April in der Sixtikirche gezeigt wird. Der Gesprächsabend findet ebenfalls in der Sixtikirche statt. Es gelten die gängigen Coronaregeln.