Thomas Ritter in Fredelsloh
Fredelsloh. Zur Herbstausstellung in der Klosterkirche Fredelsloh kommt Thomas Ritter aus Lauenau mit seinen schönsten Werken. Ritter ist sehr renommiert, malt seit Jahrzehnten, hat in Lauenau und Gatow größere Wohn-, Kunst- und Arbeitsprojekte realisiert.
Seine Werke sind geprägt von „Unschärfe“, Malerei in vielen Schichten, selten leicht gegenständlich. Seine Bilder lassen Raum für Inspirationen und Gedanken beim Betrachten. Die Farbkompositionen passen perfekt in die helle Klosterkirche in Fredelsloh. Seine Werke sind „Mal anders“, wie dort das Jahresmotto für 2026 lautet.
„Alles, so teilt er uns mit, ist unscharf, diffus und mehrdeutig. Nichts dagegen klar und eindeutig. Das, so mag wiederum der Betrachter denken, lasst sich nicht nur auf die Bilderwelt beziehen, die Thomas Ritter uns präsentiert, sondern häufig auch auf die ihr zugrundeliegende Wirklichkeit. Insofern lehrt uns der Umgang mit der Kunst Ritters, nicht nur kreativ die Freiheit der Auslegung zu nutzen, sondern gegenüber jeder doktrinären und autoritären Darstellung der Wirklichkeit Misstrauen zu entfalten.“ Das schreibt der Kunsthistoriker Michael Stoeber.Bei der Vernissage am Samstag, 26.September, um 15 Uhr in Fredelsloh wird Thomas Schmalz, Bildhauer und Künstler aus Bad Gandersheim) im Gespräch mit Thomas Ritter in das Werk einführen. Anne Holler, Pianistin aus Hamburg, spielt auf dem Piano zu den Bildern passende Kompositionen.
Die Ausstellung ist bis zum 8. Oktober täglich von 11-17 Uhr in der Klosterkirche Fredelsloh geöffnet.
www.klosterkirche-fredelsloh.de
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