Außergewöhnliche Instrumente, mitreißende Musik und Artistik
Fredelsloh. Lebensfrohe Folklore aus dem östlichen Mittelmeerraum, Eigenkompositionen und stimmungsvolle Improvisationen bringt das Spicy Piano Quintet aus Hamburg am Freitag, 25. September, um 19 Uhr wieder in die Klosterkirche Fredelsloh. Die Musiker um Anne Holler mit Klavier, Gitarre, Oud (einer Art Laute), Ukulele und verschiedensten Perkussionsinstrumenten wie Doyra und Handpan spielen temperamentvolle Rhythmen und melodische Kompositionen.
Wieder dabei ist ebenfalls Khayrullo Dadoboev. Er stammt aus Tadschikistan, lebt in Hamburg, und bringt die verschiedensten Rhythmusinstrumente mit, unter anderem Doyra und Handpan. Die Doyra ist eine Art Handtrommel, sie gilt als eines der ältesten Schlaginstrumente der Welt. Mit großer Liebe zu seiner Kultur präsentiert Dadoboev meisterhaft die verschiedenen Perkussionsinstrumente Tadschikistans, wandert musikalisch von den Bergen des Pamirgebirges bis hin zu modernen Beats der Weltmusik. Seine Finger fliegen über die Trommeln, bei artistischen Einlagen spielt er bis zu drei Doyras gleichzeitig – wobei sich immer ein bis zwei der Instrumente in der Luft befinden. Ein Erlebnis. Das Handpan ist ein mit den Händen gespieltes Blechklanginstrument.
Anne Holler kommt schon seit vielen Jahrzehnten nach Fredelsloh. Als Kind mit ihren Eltern ins Sommerhaus, später mit ihrer eigenen Familie und zu Konzerten. Der Ort und seine Umgebung haben sie zu vielen neuen Werken angeregt, die unter anderem im Radiogottesdienst aus der Klosterkirche erklangen, teilt Peter Büttner von der Kulturkirche Fredelsloh mit. Holler lebt und arbeitet als Komponistin und Pianistin in Hamburg. Sie schreibt, arrangiert die Musik für die Gruppe, spielt selbst Klavier und Ukulele.
Ihr Mann Christian Holler spielt ebenfalls Ukulele, dazu Gitarre.
Malte Stueck spielt auf Saz und Lavta, orientalischen Langhalslauten. Damit steuert er neue Klänge bei.
Bei dem Konzert in der Klosterkirche Fredelsloh ergänzt Ute Schilling mit weiteren Perkussionsinstrumenten zum Quintett.
Nach dem Konzert ist Zeit zum Klönen, für Gespräche mit den Musikern und Besichtigen der Instrumente. Karten zu 15 Euro sind an der Abendkasse erhältlich. Infos unter: