Sternenkinder bleiben unvergessen
Stöckheim. Der Oktober gilt als Gedenkmonat für Sternenkinder um auf den Verlust von Kindern vor, während oder nach der Geburt aufmerksam zu machen. Es soll verdeutlicht werden, dass jedes Leben sowie der Verlust in der Schwangerschaft tiefe Spuren hinterlässt.
Der Kontaktkreis Sterneneltern lädt daher am Sonntag, 25. Oktober, um 17 Uhr zu einem Gedenkgottesdienst in die St. Martini Kirche, Martinstr. 4, nach Stöckheim ein. Mütter und Väter, die ihr Kind vor, während oder nach der Geburt verloren haben sowie Geschwister, Angehörige und Freunde der Familien haben die Gelegenheit, gemeinsam ihrer Kinder im Rahmen eines konfessionsübergreifenden Gottesdienstes in der St. Martini Kirche in Stöckheim zu gedenken. Gestaltet wird dieser besonderen Erinnerungsgottesdienst von Pastorin Annegret Kröger (Salzderhelden) und Michael Krieg (Krankenhausseelsorger in Northeim) in Zusammenarbeit mit dem Einbecker Kontaktkreis Sterneneltern um Yvonne Guschke-Weinert.
„Wir sind nicht allein mit dem, was wir erfahren mussten“, heißt es in der Einladung zu dem Gottesdienst, der die Gefühle der zeitlebens Trauernden mit dem Motto
"Wir tragen dich bei uns!" umschreibt.
In diesem Gottesdienst soll den jüngsten Verstorbenen in einem geschützten Rahmen gedacht werden. Kerzen für die Kinder angezündet, an ihre Namen erinnert werden und die Möglichkeit bieten mit anderen Betroffenen ins Gespräch zu kommen. Der Gottesdienst ist konfessionsübergreifend und daher für alle offen.
Im Anschluss an den Gedenkgottesdienst besteht in der Stöckheimer Kirche die Möglichkeit, zusammen zu bleiben und sich auszutauschen. Dafür stehen Getränken sowie kleine Snacks bereit.
Betroffene, die Hilfe oder Informationen benötigen, können sich gerne an den Kontaktkreis Sterneneltern unter der E-Mail-Adresse: kontakt-sterneneltern@photos4ever.de wenden.
Der Kontaktkreis hat es sich zur Aufgabe gemacht, Betroffenen sowie deren Angehörigen zu helfen, zu begleiten und zu unterstützen. Das Angebot ist vielfältig und Betroffene können gerne Kontakt aufnehmen, denn sie sind nicht alleine mit dem, was sie erfahren mussten.