Musikalische Radtour durch den Kirchenkreis
Kirchenkreis. „Fahr aus mein Herz und suche Freud" war das Motto der musikalischen Radtour, die am Samstag im Rahmen des Mitsing-Festivals der Landeskirche durch die reizvolle, sommerlich-grüne Landschaft des Kirchenkreises Leine-Solling führte. Gestartet wurde mit 30 Teilnehmenden an der Sixti-Kirche Northeim, dann ging es durch das grüne Leinetal an Wiesen und Feldern vorbei in Richtung Kloster Wiebrechtshausen, dem ersten Halt der Tour.
„Es kamen sogar ein paar Leute mehr als angemeldet – manche mit dem E-Bike, andere unmotorisiert – und alle sangen lauthals mit“, freuen sich die Kreiskantor*innen Meike Davids, Ulrike Hastedt und Henrik Stark. Und auch Landeskirchenmusikdirektor Benjamin Dippel war mit von der Partie. Alle übrigens ohne Motor. „Das muss am regen Orgelspielen liegen – das Pedalspiel trainiert“, scherzten Meike Davids und Henrik Stark, die sich sichtlich über die tolle Resonanz an der Veranstaltung freuten.
Auch zwei Teilnehmerinnen schwärmten: „Eine richtig klasse Aktion – mit traumhaft schönen Kirchen auf dem Weg. Zum Start hatten wir etwas Regen, dann aber das beste Frühlingswetter!“ Die Tour führte weiter über die St.-Martini-Kirche in Stöckheim mit spannender Führung durch die Kirche und weiter bis zur Heldenburg in Einbeck-Salzderhelden. Dabei wurde natürlich auch kräftig mitgesungen – in den Kirchen, auf der Burg und im Freien. Darunter waren Sommerlieder und Kanons wie zum Beispiel das Festivallied „Wer singt, blüht auf!“, „Geh aus mein Herz“ und passend zur letzten Station „Ein feste Burg“.
Auf der Heldenburg wurde zum Abschluss der Tour natürlich noch einmal gemeinsam gesungen – und mit herrlicher Aussicht gemeinsam Pizza gegessen. Die Tour von Northeim bis zur Heldenburg umfasste 21,7 Kilometer – zurück fuhr jeder für sich oder in kleinen Gruppen. Manche kamen sogar aus Hardegsen – für diejenigen war es eine stolze Radtour. „Das Wetter hat gehalten, die Leute waren super engagiert und beschwingt – das klingt nach einer Wiederholung!“, so das Fazit der Kreiskantor*innen.