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Foto: Jan von Lingen

Foto: Yvonne Guschke-Weinert

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Kindergottesdienst

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Unsichtbares sichtbar machen

Pressemitteilung 28. Mai 2026
Faszinierende Einblicke ins All: Die Ausstellung von Arndt Wolkenhauer in der Klosterkirche Fredelsloh macht mit eindrucksvollen Astrofotografien die verborgene Schönheit des Nachthimmels sichtbar. Foto privat

Weltraumbilder von Arndt Wolkenhauer

Fredelsloh. Am Samstag um 15 Uhr ist es so weit: die Vernissage für die neue Ausstellung in der Klosterkirche Fredelsloh beginnt. Gast mit fachkundiger Einführung bei der Vernissage ist Prof. Dr. Wolfgang Müller (Göttingen) und Dr. Arndt Wolkenhauer stellt eines seiner Teleskope vor. Für die Musik mit sphärischen Klängen sorgt Rolf Predotka mit seinem Hang, einem metallischen Instrument, das „himmlische“ Töne erzeugen kann.
Großformatige Bilder hängen in der Kirche, das größte an der Rückwand ist 5 m breit und 2,50 m hoch. Diese Bilder beeindrucken. Ihre ganze Schönheit und Tiefe offenbaren sie erst nach längerem genauem Hinsehen. Plötzlich werden Details deutlich. Die Unendlichkeit wird den Betrachtenden bewusst, die Zerbrechlichkeit des Lebens hier auf der Erde angesichts der Weiten des Universums, die Schönheit des Alls.

„Die Faszination des Nachthimmels liegt für mich gerade darin“, sagt Wolkenhauer, „dass wir mit dem bloßen Auge nur einen kleinen Teil dessen sehen, was tatsächlich da ist. Genau das macht die Astrofotografie für mich so spannend: Unsichtbares sichtbar zu machen. Mit viel Geduld, Sorgfalt und Ausdauer werden Strukturen, Farben und Details sichtbar, die unserem Auge sonst verborgen bleiben. Zugleich bedeutet Astrofotografie immer auch, Schwierigkeiten zu meistern, aus Erfahrungen zu lernen und mit jeder Aufnahme ein Stück besser zu werden.
Heute steht bei ihm in Moringen im eigenen Garten eine kleine Sternwarte, von der aus die Aufnahmen dieser Ausstellung entstanden sind. Hier beginnt immer wieder die Suche nach dem Besonderen am Nachthimmel – über viele Stunden und Nächte hinweg.“
Dr. Arndt Wolkenhauer wurde in Northeim geboren, wuchs auf dem elterlichen Bauernhof in Thüdinghausen auf und wohnt heute in Moringen. Er studierte an der HAWK in Göttingen Feinwerktechnik sowie Optical Engineering/Photonics und schloss als Diplom-Ingenieur (FH) und Master of Science ab. Promotion an der Georg-August-Universität Göttingen in Plasmatechnik, seit 2010 Berufsschullehrer in Northeim.

Während der Ausstellung ist ein umfangreiches Begleitprogramm geplant mit Führungen, Erläuterungen, zu den Bildern passenden Konzerten und einem Gottesdienst.
Im Katalog (Fredelsloher Hefte Nr. 48) sind alle Bilder abgeduckt, dazu kommen jeweils ausführliche Erläuterungen. Mit den schönsten Aufnahmen sind Kalender erschienen, für die Wand in A2 und A3, sowie ein Tischkalender zum Aufstellen. Alle Bilder der Ausstellung sind auch käuflich zu erwerben.
„Astrowolken“ ist bis zum 19. Juli täglich von 11 bis 17 Uhr in der Klosterkirche Fredelsloh zu sehen.