Gut gerüstet für mehr als 60 Einsätze im Jahr
Kirchenkreis Leine-Solling. Einer oder eine von Ihnen ist immer im Dienst. 365 Tage im Jahr. Tag und Nacht. Sie sind immer dann im Einsatz, wenn Beistand und Unterstützung an einem Unglücksort gewünscht werden: In einer häuslichen Notsituation, beim Überbringen einer Todesnachricht oder bei Verkehrsunfällen stehen Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger aus den evangelischen, katholischen und den evangelischen Freikirchen bereit und begleiten nach einer Anforderung durch die Leitstelle Betroffene und Angehörige. Im vergangenen Jahr kam es zu 62 Anforderungen, die alle bearbeitet werden konnten. Mehr als ein Einsatz pro Woche. Das ökumenische Team deckt den gesamtem Landkreis Northeim ab. Von Sievershausen bis Katlenburg und von Alt-Gandersheim bis Wahmbeck und alles dazwischen.
Am Samstag, den 21. Februar traf sich nun ein Teil des 25-köpfigen Teams, das aus ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden besteht, im Blockhaus des Hauses des Jugendrotkreuzes im Borntal in Einbeck. Organisiert wurde der Tag von Annette Hartmann und Martin Possner, als Fortbilder waren Alexandra Beisse und Joachim Wittchen aktiv. Erfahrungen des letzten Jahres wurden ausgetauscht und ausgewertet, „der Akku wurde wieder aufgeladen“.
In den meisten Fällen sind die Notfallseelsorgenden allein unterwegs. Umso wichtiger ist es, mindestens einmal im Jahr in Ruhe einen Tag zusammen zu kommen. Die seelsorgerliche Grundhaltung wurde nochmal vertieft und hilfreiche Elemente eines rituellen Abschieds zum Bespiel bei einer Aussegnung wurden reflektiert. Immer steht dabei der Wunsch der Betroffenen im Zentrum. „Dieser Tag hat das Team noch mal näher zusammengebracht gemacht“, war das Resümee von Annette Hartmann und Martin Possner. Beide geben gerne auch Auskunft, falls Menschen an einer Mitarbeit im Team interessiert sind. Ihre Kontaktdaten sind über die Homepage des Kirchenkreises Leine -Solling abrufbar. Die Notfallseelsorge ist eine feste Größe in der Nachsorge von schlimmen Ereignissen und wird sehr geschätzt von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten.