Abschlussgottesdienst zum Grundkurs Religionspädagogik
Kirchenkreis. Welche Feiertage gibt es im Kirchenjahr und welche Bedeutung haben sie? „Mit Gott durch das Jahr – Schritt für Schritt“ war am Freitag das Thema des Abschluss-
gottesdienstes des Grundkurses Religionspädagogik in der St. Martini-Kirche Langenholtensen. Für Kinder im Kitaalter sind die Fragen nach der Bedeutung von Ostern, dem Martinstag oder Weihnachten oft die erste Berührung mit Kirche. Und die Erzieher*innen werden mit vielen Fragen gelöchert. Gerade in christlichen Kindertagesstätten ist es deshalb wichtig, tiefgründige Antworten zu geben und in kindgerechter Form auf die tiefere Bedeutung für unseren Glauben einzugehen. Genau deshalb wurde nach längerer Vakanzzeit in zwei Unterrichtsblöcken à drei Tagen der Grundkurs Religionspädagogik des Kitaverbandes Leine-Solling in Kooperation mit dem Diakonischen Werk Niedersachsen wieder aufgenommen. Darin wurden Erzählungen mit Handpuppen ausprobiert, Kinderbibeln verglichen, gebetet und gesegnet, es ging um die eigene Sozialisation, verschiedene Religionen und gemeinsame Wurzeln. Und der Abschlusskurs hatte eine ganz besondere Mitmach-Aktion zum Kirchenjahr für die Gottesdienst-Besucher vorbereitet.
Schnell wurde deutlich, wie sehr die 18 Teilnehmer*innen von Gillersheim bis Dassel mit ihren Kursleitern Christina Fahlbusch, Pädagogische Fachkraft in der Kita St. Sixti Süd-Stadt in Northeim, und David Scherger, Diakon für die Arbeit mit Familien und Kindern im Kirchenkreis Leine-Solling, in der kurzen Zeit als eine Einheit zusammengewachsen waren – und das mit einigen „Insider-Witzen“ vom T-Rex und der Robbe.
In einer persönlich geprägten Ansprache gingen Christina und David auf besondere Stationen im Kirchenjahr und das persönliche Erleben ein. Der Gottesdienst war außerdem von vielen kindgerechten Liedern geprägt, die gemeinsam gesungen und von Henrik Stark an Orgel und Keyboard begleitet wurden.
Bevor Superintendentin Stephanie von Lingen das Abendmahl einleitete, das nacheinander in zwei Kreisen gefeiert wurde, richtete sie ihre Worte an die Kursteilnehmer*innen und überbrachte liebe Grüße von Sonja Peters vom Kitaverband. Es sei für die Kinder sehr wichtig, etwas vom christlichen Glauben zu erfahren. „Nun geht es gestärkt in den Kita-Alltag – mit Schwung und neuen Ideen. Glaube kann Halt und Antrieb sein. Herzlichen Glückwunsch! Sie haben sich darauf vorbereitet, den Kindern Antworten zu geben.“ Vor dem Abendmahl reichte jeder seinem Nachbarn – und auch kreuz und quer – die Hände, um sich gegenseitig den Friedensgruß zuzusprechen.
Anschließend wurden feierlich, lachend und gleichzeitig wehmütig die Urkunden überreicht. Die Mitarbeitenden zeigten sich besonders wissbegierig, lernten einiges, was ihnen selbst auch neu war, und vieles, und das sich nun in der Praxis umsetzen lässt.
Die Kurs-Teilnehmerinnen waren:
Anke Duve, Anne Bartols, Bettina Förstermann-Melching, Christian Sendler, Daniela Scholz, Eva-Maria Bahlmann, Jana Kunkic, Jessica Boeder, Jessica Kruppa, Jonas Probst, Julia Ringel, Kimberly Ahlborn, Leander Bernd, Leonie Kerth, Michelle Schönbach, Sandra Wertheim-Ronge, Sina Buerger und Sophia Baião Capela.