Vogelbeck

Foto: Jan von Lingen

Foto: Yvonne Guschke-Weinert

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Orgel

Foto: Jan von Lingen

Kindergottesdienst

Kindergottesdienst

Junge Töne an alter Orgel

Pressemitteilung 05. November 2026

Zwei Novemberkonzerte in St. Lamberti Hevensen

Hevensen. Der Förderverein St. Lamberti Hevensen e. V. lädt zu zwei Orgelkonzerten in die St.-Lamberti-Kirche Hevensen ein: am Volkstrauertag, 15. November, mit Niklas Hermes und am Ewigkeitssonntag, 22. November, mit Manuel Thimme jeweils um 15 Uhr. Der Eintritt ist frei. Mit den Konzerten gibt der Förderverein jungen Talenten an der Orgel eine Bühne. Zugleich soll die Kirche auch außerhalb der Gottesdienste als offener Ort für Musik und Begegnung erlebbar werden. „Unsere Kirche hat eine wunderbare Orgel, und sie soll gehört werden. Wir freuen uns, dass zwei junge Musiker sie im November zum Klingen bringen“, sagt Jürgen Ropeter, Vorsitzender des Fördervereins.

Das erste Konzert am Volkstrauertag gestaltet Niklas Hermes. Er stammt aus der Südpfalz und kam über das Klavier zur Orgel. Nach der kirchenmusikalischen Ausbildung der Evangelischen Kirche der Pfalz mit D- und C-Prüfung gewann er 2021 bei „Jugend musiziert“ den ersten Preis seiner Altersgruppe auf rheinland-pfälzischer Landesebene und wurde zu einem viersemestrigen Frühstudium bei Prof. Gerhard Gnann an der Hochschule für Musik Mainz eingeladen. Sein besonderes Interesse gilt den Werken Johann Sebastian Bachs. Heute studiert er in Göttingen und begleitet regelmäßig Gottesdienste in seiner südpfälzischen Heimat und in der Göttinger Friedenskirche. Am Ewigkeitssonntag spielt Manuel Thimme. Er ist Schüler von Stefan Kordes, der seit 2001 Kantor und Organist an St. Jacobi in Göttingen ist und dort die Internationalen Orgeltage St. Jacobi künstlerisch leitet.

Zu hören ist die Orgel, die Friedrich Wilhelm Euler 1854 für St. Lamberti gebaut hat. 2017 wurde sie umfassend restauriert. Das Instrument hat zwei Manuale, das Hauptwerk oben und das Rückpositiv unten, sowie ein Pedal. Der Tonumfang reicht im Manual von C bis f³ und im Pedal von C bis f¹; eine Koppel verbindet Hauptwerk und Pedal.
Im Anschluss an die rund einstündigen Konzerte klingt der Nachmittag jeweils bei einem Glas Wein und Gesprächen aus, gern auch mit den Musikern.