Es kommt die Zeit.
Ein Satz wie ein Fenster in die Zukunft.
Ein Satz gegen das Gefühl, dass doch alles bleibt, wie es ist.
Ein Satz gegen Resignation.
Wir sehnen uns nach einer Welt, in der Menschen einander vertrauen können. Nach Frieden, der mehr ist als eine kurze Pause zwischen zwei Krisen. Nach Gerechtigkeit, die nicht nur gefordert, sondern gelebt wird.
Und zugleich kennen wir die Wirklichkeit: Streit. Angst. Harte Worte. Harte Herzen. Wir erleben, wie zerbrechlich das Leben ist.
Dem zum Trotz erzählt die Bibel von einer anderen Zukunft. Wie eine leise Gegenstimme zu allem, was sagt: „Alles bleibt, wie es ist.“
Manchmal werden wir dafür belächelt: Für die Bilder vom Frieden. Für den Traum von einer gerechteren Welt. Für unsere Hoffnung. Für das, was fast klingt wie ein Märchen.
Vielleicht tragen unsere Vorstellungen tatsächlich etwas Märchenhaftes, Träumerisches in sich. Etwas, das größer ist als das, was wir im Moment sehen und erleben.
Doch wenigstens sprechen wir es aus.
Wenigstens verschweigen wir nicht, wonach wir uns sehnen. Wenigstens sagen wir, wovon wir träumen, wenn wir an Zukunft denken.
„Es kommt die Zeit“ heißt: Die Welt ist nicht festgelegt. Menschen auch nicht. Veränderung bleibt möglich. Frieden bleibt denkbar.
Vielleicht beginnt diese neue Zeit kleiner, als wir erwarten: in einem Herzen, das weich bleibt, obwohl vieles hart geworden ist.
Es kommt die Zeit!
Davon wollen wir erzählen. Davon wollen wir träumen.
Von der Hoffnung, dass die Welt nicht bleiben muss, wie sie ist.